Jan 01 2011
Eine Art Jahresrückblick.
2010 ist eben zu Ende gegangen. Sylvester selbst sehe ich ja wie die meisten als gar nicht so bedeutungsvoll an. Und doch beginnt damit immer wieder ein neues Jahr, das heißt ein längerer Zeitabschnitt, in denen wir ja unser Leben zählen. Für mich Grund genug, genau wie an jedem Geburtstag, kurz inne zu halten und zu gucken – was war, was wird.
Was war?
Worst moment 2010:
Ein Lieblingsmensch geht nach Sibirien und man stellt fest, dass Skype dort nicht zum Sprechen reicht.
Best moment 2010:
Papa nimmt mich mit zum Motorradrennen. Geil, müssen wir mehr machen. Nah danach: Yoga. Freunde. Liebe. Noch mehr so Esoterik-Kackmist. Schwalbe fahren und im geilsten Café der Stadt pausieren. Macbook haben (ja, sorry, das muss).
Erkenntnisse 2010:
Präimplantationsdiagnostik und der ganze Crample: Wenn du Kinder willst, wenn du das Machen derselben übst, gehst du immer auch ein Schwangerschaftsrisiko ein. Gewollt oder ungewollt können dabei kleine Menschen entstehen, die eine Behinderung haben könnten. Wie gehst du damit um? Diese Frage betraf mich nicht direkt, aber ihre Thematisierung habe ich nicht vergessen.
Soziale Akzeptanz wurde mir in einem Online Assessment Center als Eigenschaft bescheinigt. Soll heißen: mir sei wichtig, dass mich Menschen mögen. Als ich anfing, darauf zu achten wie ich mich verhalte, denke und reagiere stellte ich fest: Stimmt. Wenigstens privat und in geringeren Maßen auch beruflich.
Männer sind einfach. Wirklich.
Spaß ist wichtig. Wirklich.
Offenheit tut nicht weh. Das einzige, was du verlieren kannst, wenn du zu deinen Gefühlen stehst, ist Stolz. Und das zu verlieren, ist das beste, was deinem Charakter passieren kann.